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Was sind Strukturen für Boden und Flachdach?
Es sind Trägersysteme, die die Installation von Photovoltaikmodulen auf horizontalen Flächen (Flachdächer und Gelände) ermöglichen, indem sie eine kontrollierte Neigung, Stabilität gegen Wind/Schnee und Lastabtragungswege bieten, ohne die Abdichtung zu beeinträchtigen. Innerhalb der Familie der Strukturen für Solarmodule basieren diese Lösungen auf Gestellen mit Dreiecken, aerodynamischen Basen und/oder verteilten Ballasten und werden durch spezifische Zubehörteile ergänzt.
Vorteile und Einschränkungen
- Maximale Leistung: Ermöglicht die Einstellung des Winkels (z. B. 10–30º) zur Optimierung der Jahresproduktion.
- Installation ohne Bohren (je nach System): Ballastoption zum Erhalt der Wasserdichtigkeit der Dachfläche.
- Schnelligkeit und Wiederholbarkeit: modulare Aluminium-Kits mit vordefinierten Verbindungen.
- Vielseitigkeit: Südausrichtung oder Ost/West-Konfiguration zur Reduzierung der Höhe und Windlasten.
- Einschränkungen: Das Gewicht des Ballasts und die Abstände zum Rand müssen berechnet werden; bei leichten Dächern kann eine mechanische Befestigung oder Verstärkung erforderlich sein.
Anwendungen
- Wohn- und Gewerbegebäude mit Flachdach aus Beton, Kies oder Membran.
- Industrie und Handel: große Flächen mit Ost/West-Anordnung für bessere Leistungsdichte.
- Montage auf Boden: eingerammte oder ballastierte Gestelle für Eigenverbrauch, Pumpen oder Kleinanlagen.
Wie wählt man die passende Lösung
- Tragfähigkeit und zulässige Last: Überprüfen Sie die strukturelle Kapazität des Daches und das zusätzliche Gewicht pro m² (Ballast + Struktur).
- Befestigungsstrategie: nur Ballast (ohne Bohren), gemischt (Ballast + Verankerungen) oder mechanische Befestigung mit zugelassenen Rohrdurchführungen.
- Winkel und Ausrichtung: Süden für jährlichen Spitzenwert oder Ost/West für mehr nutzbare Stunden und geringere Reihenhöhe.
- Windzonierung: Ränder und Ecken erfordern stärkere Befestigung/Ballast; beachten Sie Abstände.
- Modulkompatibilität: Rahmenhöhe, Abstand zwischen Stützen und Klammern des Herstellers.
Typische Spezifikationen
| Materialien | Strukturaluminium und Edelstahlschrauben A2/A4 |
| Lösungen | Geneigte Dreiecke, aerodynamische Basen, Gestelle für Ost/West, eingerammt/ballastiert am Boden |
| Neigungsbereich | Ungefähr 5º–35º je nach Modell und Lastberechnung |
| Befestigung am Träger | Verteilter Ballast, mechanische Befestigung mit Rohrdurchführungen oder gemischt, je nach Abdichtung |
| Rahmenkompatibilität | Zwischen-/Endklammern für übliche Rahmen (≈30–40 mm) |
| Berechnungsnormen | Eurocodes für Wind/Schnee und technische Richtlinien des Herstellers |
Gute Praktiken
- Führen Sie eine Lastberechnung unter Berücksichtigung der Windzone, Gebäudehöhe und Hindernisse durch.
- Schützen Sie die Membran mit Gummibasen oder Trennlagen; vermeiden Sie Durchstiche.
- Definieren Sie Randabstände und Wartungsgänge; richten Sie Reihen aus, um Schatten zu begrenzen.
- Bei Ost/West kontrollieren Sie den Abstand zwischen den Reihen und die Höhe, um Windabsaugung zu reduzieren.
- Führen Sie die Verkabelung durch Kabelpritschen und befestigen Sie sie mit UV-beständigen Kabelbindern; verwenden Sie zertifizierte Rohrdurchführungen bei Durchdringungen.
Vergleiche
- Boden/Flachdach vs Coplanar: größere Winkel- und Einstrahlungsfreiheit, dafür höhere Windbelastung und Bedarf an Ballast oder Befestigung.
- Boden/Flachdach vs Metallbedachung: unabhängig von Blechkanten; priorisiert Abdichtung und Lastverteilung.
Zugehöriges Zubehör
Vervollständigen Sie Ihr Projekt mit Klammern, Verbindungen, Schienen, Windstoppern und Schrauben. Für einen Gesamtüberblick nach Trägertyp konsultieren Sie Strukturen für Solarmodule.















